Wahlsonntagssachen 2019

Brötchen geformt. Druckknöpfe angebracht. Mittagsschlaf gemacht. Ein neues Kleid angezogen und zum wählen flaniert. Streuselkuchen, Erdbeeren, Milch. Waldspaziergang. Spargelquiche. Einen Sekt auf das Wahlergebnis getrunken.

Büroessen

Es ist still hier. Renovierung, Arbeit, Zähne, die einfach nicht kommen – es ist alles anstrengend. Aber ist nicht so als würde nix passieren hier.

Zum Beispiel habe ich mich der Meal-Prep-Bewegung angeschlossen. Schon lang nervt mich das Essen in der Mensa. Das vegetarische Essen ist oft wirklich nicht lecker, besteht meist aus sehr viel Frittiertem und macht erst komatös und dann zu schnell wieder hungrig. Teuer ist es auch, vergleicht man es mit den Fleischgerichten. Also bleibt nur das Salatbuffet, aber das enthält auch eher viele Dinge aus Dosen, nichts was Eiweiß liefert und immer das selbe.

Auf die Lösung brachte mich Distelfliege vom Podcast Urbane Spinnstube, die vor einiger Zeit von Salat im Glas berichtete. Das funktioniert für mich perfekt.

Ich fahre deshalb jetzt morgens immer mit 2 Gläsern plus einem Thermobecher ins Büro, aber das ist nicht der Rede wert gegen all den Kram, den man in Wickeltaschen rumschleppen muss.

So läuft das jetzt bei mir:

Montags im Home Office mache ich mir mittags eh Salat. Dann bereite ich gleich 2-3 Salate für die Bürotage mit vor. Ich nehme dafür Gurkengläser, das gibt einen guten Teller Salat.

Zuunterst kommt ein Dressing, dann kommen Zutaten, die nicht stark durchweichen wie Möhren, Radieschen, Weißkraut usw. dann folgen Salatblätter, Kerne oder gebratene Sojastückchen oder ähnliches, Gurke, Tomate, evtl Obst. Ich bemühe mich immer eine Eiweißeinlage und Nüsse dabei zu haben. Wenn es Linsen oder Kichererbsen gab, gibt es einen Tag das als Salat.

Drei Tage halten die vorbereiteten Salate sich gut im Kühlschrank, solange man sie keinesfalls schüttelt. Erst kurz vorm Verzehr schütteln und dann auf den Teller stürzen.

Das sieht dann so aus:

Ich nehme mir zusätzlich Goldene Milch im Glas mit zum aufwärmen im Vormittag, je nachdem wieviel Hunger ich morgens hab und wann ich mittags werde essen können auch noch einen Skyr mit Früchten und Müsli.

Ich esse übrigens trotzdem nicht arbeitend am Schreibtisch. In aller Regel nehme ich meinen Salat mit in die Mensa, hole mir dort dazu noch eine kleine Beilage und esse dort mit meinen Kolleginnen.

Sonntagssachen 14/2019

Dem Minimensch geholfen, eine Schatzsuche für seine Großeltern vorzubereiten. Yoga gemacht. Artsy Kuchen: Schoko-Kirsch-Streusel. Frühstück. Schickes Outfit. Schicke Deko. Geplündertes Küchenbüffet. Lasagnevorbereitungen.

Sonntagssachen 13/2019

Erholsamer Sonntag:

Zu früh vom zahnenden Mikromensch geweckt und deshalb noch etwas auf dem Sofa gedöst. Kaffee und Croissants. Wörter geübt. Die Nähecke aufgeräumt. Augenklappen gebastelt. Kork mit Kleber berollt. Eine Ferse angefangen. Semmelknödel mit Tofu-Geschnetzeltem und Gemüse. Ein Kleid fertig genäht.

Sonntagssachen 12/2019

Kaffee zum Frühstück. Ein Theaterstück angeschaut, Papierpuppen auf Kartonbühne. Totenköpfe schabloniert. Mit Sand die halbe Küche eingesaut. Piratengeburtstagseinladung. Leckeres Abendessen. Magische Sauberkeit.

Sonntagssachen 11/2019

Gefrühstückt. Mitteleuropäisches Palmensurrogat getragen. Kreativzeitschriften geschmökert. Weil alles gleich viel besser ist, wenn es Piraten-Maskingtape enthält, ein Haus-Renovierungs-Kanban gebastelt. Und täglich grüßt die Tapete, diesmal Esszimmer und zum Glück nur eine Schicht. Zwischendurch den aktuellen Naturstatus in der Garten-Wildnis betrachtet. Viel Tapete in Müllsäcke geräumt. Köstliche Käse-Lauch-Quiche gebacken.

Sonntagssachen 10/2019

Mit dem Mikromensch aufgestanden und erstmal einige Zeit gemütlich gestrickt, den Abschluss einer Frühlingsjacke. Frühstück. Renovierung im neuen Haus: Anstreichen. In der Mittagspause mit dem Minimensch das Essen der kommenden Woche geplant. Renovierung Teil 2: Tapeten runter gekratzt. Nicht nur ich, auch der Minimensch. Sehr verdientes Abendessen.

Sonntagssachen 6/2019

Der Minimensch war krank und schlief sehr lang also haben der Mikromensch und ich so rumgehangen und „gestrickt“. Irgendwann gabs dann doch Frühstück. Faltwäsche. Frühlingserwachen. Da das Fieber stieg, machten wir einen Ausflug in die Ambulanz, nix besonderes, wieder nach Hause. Bastelvorlagen für den Home Office Tag mit krankem Kind vorbereitet. Ein verspätetes Geschenk für die Reise fertig gemacht. Rotwein und Flickstapel.